Ratgeber Fahrradträger
Fahrradträger fürs Wohnmobil: welcher Trägertyp passt?
Ratgeber · Fahrradträger & E-Bike-Heckträger
Ob klassisches Fahrrad oder schweres E-Bike – ein Heckträger an der Anhängerkupplung ist beim Wohnmobil meist die praktischste Lösung. Damit die Fahrt sicher und der Träger langfristig passend bleibt, lohnt sich vor dem Kauf ein Blick auf drei zentrale Punkte.
1. Zuladung und Stützlast des Wohnmobils prüfen
Jede Anhängerkupplung hat eine maximal zulässige Stützlast (häufig 75–100 kg bei Wohnmobilen), die der Träger inklusive aller Fahrräder nicht überschreiten darf. Gerade E-Bikes bringen mit Akku und Motor schnell 20–25 kg pro Rad auf die Waage – bei zwei bis drei E-Bikes ist die Stützlast dadurch oft schneller ausgereizt als gedacht. Die zulässige Stützlast Ihres Fahrzeugs finden Sie im Fahrzeugschein bzw. auf dem Typschild der Anhängerkupplung.
2. Anzahl und Art der Fahrräder
- 2 Fahrräder: kompakte Träger, meist leichter und günstiger
- 3–4 Fahrräder: größere Trägerplattform nötig, entsprechend höheres Eigengewicht des Trägers selbst
- E-Bikes: Träger mit verstärkter Tragfähigkeit pro Schiene (oft ab 30 kg pro Rad) und breiteren Radschienen für die dickeren E-Bike-Reifen wählen
3. Praktische Zusatzfunktionen
Für den Alltag machen einige Details einen spürbaren Unterschied:
- Abklappbare Trägerplattform: ermöglicht weiterhin Zugriff auf die Heckgarage bzw. Hecktür des Wohnmobils, ohne die Räder komplett abzunehmen
- Beleuchtungstraverse: notwendig, sobald der Träger die Original-Rückleuchten verdeckt – die Elektrik dazu läuft über den AHK-Elektrosatz (siehe unser Ratgeber zum Elektrosatz)
- Ladefunktion für E-Bikes: einige Träger bieten eine Steckdose zum Laden der Akkus während der Fahrt – dafür ist ein 13-poliger Elektrosatz Voraussetzung